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Wissenswertes
Hausmittel und ihre Wirkung
Sodbrennen macht sich gerne nach üppigen Mahlzeiten bemerkbar und kann in stressigeren Phasen stärker wahrgenommen werden. Bei vielen Betroffenen klingen die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder ab. Kehren sie jedoch regelmäßig zurück, kann eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) dahinterstecken. Zur Linderung wird manchmal die Anwendung verschiedener Hausmittel in Erwägung gezogen. Welche Maßnahmen sinnvoll sein können, wann Medikamente oder Medizinprodukte infrage kommen und in welchen Fällen man am besten eine Ärztin/einen Arzt konsultiert, erfährst du in diesem Artikel.1,2,3
Hausmittel wie Heilerde, Haferflocken, stilles Wasser oder Kräutertees werden bei Sodbrennen gerne empfohlen. Für diese Maßnahmen ist die wissenschaftliche Evidenz jedoch begrenzt: Belastbare Studien, die eine zuverlässige Wirkung bei gastroösophagealer Refluxkrankheit belegen, liegen bislang nicht vor. Hausmittel können deshalb im Einzelfall ausprobiert werden, ersetzen jedoch keine gezielte Behandlung der Ursache.
Anders verhält es sich bei einer allgemeinen Anpassung des Lebensstils. Wenn Übergewicht besteht, kann eine Gewichtsreduktion entgegenwirken. Außerdem gehören das Essen kleinerer Mahlzeiten sowie ausreichend Abstand zwischen dem Abendessen und dem Schlafengehen zu den Maßnahmen, deren Nutzen wissenschaftlich untersucht wurde. Sie können die Refluxbelastung verringern und sind Bestandteil aktueller Leitlinien. Welche Maßnahmen im Alltag tatsächlich hilfreich sind, unterscheidet sich jedoch von Person zu Person.1,2,3
Haferflocken und milde Kräutertees finden manchmal gemeinsame Anwendung als Hausmittel, die Sodbrennen entgegenwirken sollen. Ob diese Kombination die Beschwerden tatsächlich lindert, ist wissenschaftlich bislang nicht ausreichend untersucht. Belastbare Studien, die einen Nutzen bei gastroösophagealer Refluxkrankheit belegen, liegen daher aktuell nicht vor.
Auch wenn einzelne Lebensmittel subjektiv als gut verträglich empfunden werden, behandeln sie die Ursache einer Refluxerkrankung üblicherweise nicht. Halten die Beschwerden trotz angepasster Ernährung an oder treten sie regelmäßig auf, sollte die Ursache daher lieber ärztlich abgeklärt werden.1,2
Wärmflaschen oder warme Körnerkissen gelten auch als Hausmittel, die ausprobiert werden können. Belastbare wissenschaftliche Studien, die den Nutzen bei gastroösophagealer Refluxkrankheit belegen sind jedoch hier ebenfalls begrenzt. Dennoch können Wärmeanwendungen ergänzend eingesetzt werden, wenn sie als angenehm empfunden werden, ersetzen jedoch keine Behandlung der zugrundeliegenden Ursache. Treten die Beschwerden regelmäßig auf oder halten sie trotz Veränderungen des Lebensstils an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.1,2
Reichen kleinere Anpassungen des Lebensstils nicht aus und leisten Hausmittel keine Abhilfe, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Linderung oder Behandlung der Beschwerden zur Verfügung:
Anders als säurereduzierende Medikamente wirkt ESOXX lokal auf der Schleimhaut und greift nicht in die Säureproduktion des Magens ein. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden sowie dem Ergebnis der ärztlichen Untersuchung.1
Während Hausmittel vor allem bei gelegentlichen Beschwerden ausprobiert werden, können bei anhaltendem Sodbrennen auch Medizinprodukte wie ESOXX ONE infrage kommen. Die Kombination aus Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat und Poloxamer 407 bildet nach der Einnahme einen Schutzfilm auf der Schleimhaut der Speiseröhre, der sie vor dem direkten Kontakt mit Magensaft schützt und die Heilung refluxbedingter Schleimhautläsionen unterstützt.
Hausmittel können bei Sodbrennen also durchaus einen Versuch wert sein, auch wenn ihre Wirksamkeit wissenschaftlich meist nicht ausreichend belegt ist. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte jedoch nicht allein darauf vertraut werden. Eine ärztliche Abklärung kann zeigen, ob eine Refluxkrankheit vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist.1
1 Katz, P. O., et al. (2022). ACG clinical guideline for the diagnosis and management of gastroesophageal reflux disease. The American Journal of Gastroenterology, 117(1), 27–56.
2 Mone, A., et al. (2024). Dietary and Nutritional Support in Gastroesophageal Reflux Disease. Gastrointestinal Disorders, 7(2), 33.
3 Ness-Jensen, E., et al. (2016). Lifestyle intervention in gastroesophageal reflux disease. Clinical Gastroenterology and Hepatology. 14(2), 175–182.
Sirup in praktischen Einzeldosis-Sachets zur schnellen Linderung typischer GERD-Symptome wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, saurem Aufstoßen, Reizhusten und Dysphonie.
Tabletten zum Auflösen im Mund, zur Reduzierung von Beschwerden wie Magenbrennen, Heiserkeit, Dysphonie, Halsschmerzen und einem Globusgefühl.
Hausmittel wie Heilerde, Kräutertees oder eine angepasste Ernährung werden bei Sodbrennen häufig empfohlen und angewendet. Für viele dieser „klassischen“ Maßnahmen ist die wissenschaftliche Evidenz jedoch begrenzt. Halten die Beschwerden an oder treten sie regelmäßig auf, sollte die Ursache daher ärztlich abgeklärt werden.
Zu den häufig verwendeten Hausmitteln gegen Sodbrennen zählen Heilerde, stilles Wasser, Haferflocken und Kräutertees. Für die meisten dieser Maßnahmen ist die wissenschaftliche Evidenz jedoch begrenzt, sodass sie eine gezielte Behandlung der Ursache nicht ersetzen können.
Haferflocken und milde Kräutertees zählen zu den häufig verwendeten Hausmitteln bei Sodbrennen. Ob sie Refluxbeschwerden tatsächlich lindern, ist wissenschaftlich bislang nicht ausreichend belegt, sodass keine fundierte Bewertung möglich ist.
Wärmeanwendungen wie eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen werden bei Sodbrennen gerne verwendet. Einen nachgewiesenen Einfluss auf den Rückfluss von Mageninhalt oder eine Refluxerkrankung gibt es auch hier bislang jedoch nicht.
Reichen Hausmittel nicht aus, können Antazida, Protonenpumpenhemmer oder Medizinprodukte eingesetzt werden. ESOXX ONE bildet durch die Formulierung eine schützende Barriere über den Schleimhäuten und lindert so weitere Reizungen durch Magensäfte.