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Erfahre mehr über GERD und Therapieoptionen
Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos. Treten die Beschwerden jedoch regelmäßig auf oder kommt saures Aufstoßen hinzu, kann eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) dahinterstecken. Dabei fließt Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre zurück und reizt die Schleimhaut. Bleibt dieser Reflux über längere Zeit bestehen, können Entzündungen der Speiseröhre entstehen und sich langfristige Veränderungen der Schleimhaut entwickeln. In diesem Beitrag erfährst du, wie GERD entsteht, welche Beschwerden typisch sind und welche Möglichkeiten zur Diagnose und Behandlung es gibt.1,2
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) beschreibt, wenn Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre zurückfließt und dadurch Beschwerden oder Schleimhautschäden verursacht werden. Einzelne Refluxepisoden können auch bei gesunden Menschen vorkommen und gelten zunächst als normal. Von einer Refluxkrankheit spricht man, wenn der Rückfluss regelmäßig Symptome auslöst oder sich typische Veränderungen der Schleimhaut nachweisen lassen.
Zu den Leitsymptomen gehören Sodbrennen und saures Aufstoßen. Darüber hinaus können Schluckbeschwerden, Druck hinter dem Brustbein oder Oberbauchschmerzen auftreten. Bei einem Teil der Betroffenen macht sich die Erkrankung auch an anderen Stellen bemerkbar. Dazu zählen unter anderem chronischer Husten, Heiserkeit oder häufiges Räuspern. Diese Beschwerden können entstehen, wenn Reflux bis in den Rachen reicht. Wie ausgeprägt die Symptome sind, lässt jedoch keine zuverlässige Aussage darüber zu, ob und in welchem Ausmaß die Schleimhaut der Speiseröhre bereits geschädigt ist.1,2
Zwischen Speiseröhre und Magen liegt der untere Ösophagussphinkter. Dies ist ein ringförmiger Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, der normalerweise verhindert, dass Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt. Gemeinsam mit dem Zwerchfell bildet er eine natürliche Barriere. Ist diese geschwächt oder steigt der Druck im Bauchraum, kann Magensaft in die Speiseröhre gelangen. Deren Schleimhaut ist deutlich empfindlicher gegenüber der enthaltenen Säure als die Magenschleimhaut. Wiederholter Kontakt kann deshalb Beschwerden auslösen und die Schleimhaut der Speiseröhre schädigen.
Mehrere Faktoren begünstigen die Entstehung einer Refluxkrankheit. Dazu gehören Übergewicht, große oder fettreiche Mahlzeiten, Alkohol, Nikotin sowie bestimmte Medikamente wie beispielsweise Kalziumkanalblocker oder Nitrate. Auch eine Zwerchfellhernie kann den Rückfluss von Mageninhalt fördern. Positive Veränderungen der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können die Zahl der Refluxepisoden verringern und gehören deshalb zu den empfohlenen Grundmaßnahmen bei GERD. 1,2
Die Diagnostik beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, bei der die Ärztin oder der Arzt nach Art, Häufigkeit und Dauer der Symptome sowie sich nach Begleiterkrankungen und eingenommenen Medikamenten erkundet. Treten vor allem Sodbrennen und saures Aufstoßen auf, lässt sich häufig bereits ein erster Verdacht auf eine gastroösophageale Refluxkrankheit ableiten.
Bei Warnzeichen wie Schluckbeschwerden, Blutungen, unbeabsichtigtem Gewichtsverlust oder anhaltenden Schmerzen wird die Speiseröhre in der Regel endoskopisch untersucht. Mit einer Magenspiegelung lassen sich entzündliche Veränderungen der Schleimhaut erkennen und andere Erkrankungen ausschließen. Zeigt die Endoskopie keinen auffälligen Befund, obwohl typische Symptome bestehen, kann eine 24-Stunden-pH-Messung die Säurebelastung der Speiseröhre erfassen. In ausgewählten Fällen kommt zusätzlich eine kombinierte Impedanz-pH-Messung zum Einsatz. Sie erfasst neben saurem auch schwach-sauren und nicht-sauren Reflux. 1
Die Behandlung einer gastroösophagealen Refluxkrankheit richtet sich nach den Beschwerden und den Untersuchungsergebnissen. Häufig können Änderungen der Lebensgewohnheiten ein erster Therapieschritt sein. Dazu gehören kleinere Mahlzeiten, Gewichtsreduktion sowie der Verzicht auf spätes Essen und größere Mengen Alkohol. Diese Maßnahmen können die Häufigkeit von Refluxepisoden verringern.
Zur medikamentösen Behandlung können unter anderem Protonenpumpenhemmer (PPI) eingesetzt werden. Sie hemmen die Säureproduktion im Magen und können daher bei säurebedingter GERD angewandt werden. Daneben können Produkte wie ESSOX eingesetzt werden, die die Schleimhaut der Speiseröhre zusätzlich schützen. ESOXX enthält eine Kombination aus Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat und Poloxamer 407. Nach der Einnahme bildet die Formulierung einen Schutzfilm auf der Schleimhaut der Speiseröhre. Dadurch wird der direkte Kontakt mit Magensaft verringert und die Regeneration gereizter oder geschädigter Schleimhaut unterstützt. Da ESOXX lokal wirkt und nicht systemisch aufgenommen wird, eignet es sich als ergänzende Behandlungsoption. Bleiben die Beschwerden trotz ausgeschöpfter konservativer Behandlung bestehen oder liegt eine ausgeprägte anatomische Ursache wie eine größere Zwerchfellhernie vor, kann auch eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. 1,2
Eine gastroösophageale Refluxkrankheit lässt sich heute in vielen Fällen gut behandeln. Voraussetzung ist, dass die Ursache der Beschwerden erkannt und die Therapie daran angepasst wird. Neben Änderungen der Lebensgewohnheiten stehen Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verfügung. ESOXX bildet mit seiner innovativen Zusammensetzung einen Schutzfilm auf der Schleimhaut der Speiseröhre und kann schnell den direkten Kontakt mit Magensaft verringern und so die Regeneration der gereizten oder geschädigten Schleimhaut unterstützt.
1 Katz, P. O., et al. (2022). ACG clinical guideline for the diagnosis and management of gastroesophageal reflux disease. The American Journal of Gastroenterology, 117(1), 27–56.
2 Gyawali, C. P., et al. (2024). Updates to the modern diagnosis of gastro-oesophageal reflux disease: Lyon Consensus 2.0. Gut, 73(2), 361–378.
Sirup in praktischen Einzeldosis-Sachets zur schnellen Linderung typischer GERD-Symptome wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, saurem Aufstoßen, Reizhusten und Dysphonie.
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Die gastroösophageale Refluxkrankheit, kurz GERD, bezeichnet chronischen Reflux. Dabei gelangt Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre und kann die Schleimhaut reizen. Typische Beschwerden sind Sodbrennen und saures Aufstoßen. Auch Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden können auftreten.
Typische Symptome der gastroösophagealen Refluxkrankheit sind Sodbrennen, Husten und Heiserkeit. Häufig kommen saures Aufstoßen, Druck hinter dem Brustbein oder Schluckbeschwerden hinzu. Welche Beschwerden auftreten, hängt unter anderem davon ab, wie weit der Mageninhalt in die Speiseröhre oder den Rachen zurückfließt.
Zu den häufigsten Ursachen der gastroösophagealen Refluxkrankheit zählen eine Störung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen sowie verschiedene Lebensstilfaktoren. Auch Übergewicht, größere Mahlzeiten, Alkohol, Nikotin oder eine Zwerchfellhernie können den Rückfluss von Mageninhalt begünstigen.
Die Diagnose der gastroösophagealen Refluxkrankheit erfolgt unter anderem durch eine Endoskopie oder eine pH-Messung. Zunächst werden die Beschwerden sowie ihre Häufigkeit und Dauer erfasst. Welche weiteren Untersuchungen erforderlich sind, hängt davon ab, ob typische Refluxbeschwerden vorliegen oder Schleimhautveränderungen abgeklärt werden sollen.
Zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit werden häufig Protonenpumpenhemmer sowie Medizinprodukte wie ESOXX eingesetzt. Protonenpumpenhemmer verringern die Säureproduktion im Magen. ESOXX One bildet eine schützende Barriere auf der Schleimhaut der Speiseröhre und kann sie so vor erneutem Kontakt mit Magensaft schützen.
Eine Operation kann bei einer Refluxkrankheit infrage kommen, wenn Medikamente die Beschwerden nicht ausreichend kontrollieren oder anatomische Veränderungen, beispielsweise eine größere Zwerchfellhernie, den Reflux begünstigen. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, wird nach einer umfassenden Diagnostik individuell beurteilt.